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Registrierung bei den Suchmaschinen

Sie haben eine Webseite, vielleicht haben Sie sie schon lange, oder Sie ziehen in Erwägung eine neue Webseite zu gestalten. Wenn Sie bereits eine vernünftig konfigurierte Webseite besitzen und daraus Geschäfte betreiben möchten, sind Sie hier an der richtigen Adresse.

An Hand der hier vorgestellten allgemeinen Informationen können Sie unser eigentliches Ziel verstehen, wie Ihre Produkte und Dienste am besten bekannt gemacht werden können.

Werte Besucher,
Eine optisch gut designete Webseite bedeutet nicht, dass sie von millionen Internetnutzern besucht wird. Ihre Webseite ähnelt einem Fahrzeug. Eine ausgezeichnet gestaltete Seite ist wie ein Automobil, das innen und außen perfekt designet ist. Wichtig ist, dass der Motor und das Fahrwerk einwandfrei sind. Wenn die Fahrzeugmechanik nicht geeignet ist, unabhängig davon wie attraktiv das Fahrzeug ist, wird es wahrscheinlich in einer Seitenstraße eine Panne haben. Die Webseite ähnelt diesem Fahrzeug. Eine Webseite, die sich für die Besucher sichtbar darstellt und sich als Anziehungspunkt der Besucher versteht, ist bereit einen großen Bekanntheitsgrad zu erreichen. 90% der Internetnutzer greifen auf die Suchmaschinen zurück, wenn sie im Internet etwas suchen. Wenn Ihre Webseite bei den Suchmaschinen in den ersten Rängen erscheint, erreichen Sie die größte Aufmerksamkeit der Besucher. Eine Webseite besteht lediglich aus einigen Dateien, die sich auf einem von millionen Servern befinden.

Werbung im Internet
Damit Ihre Webseite im Internet bekannt wird, muss sie zunächst einfach zu finden sein.

Wenn die Internetnutzer im Netz etwas suchen, benutzen sie für Ihre Suche die Suchmaschinen. Wenn Ihre Webseite bei den Suchmaschinen registriert ist, besteht die Möglichkeit dass sie auch gefunden wird. Aber bei den Suchergebnissen erscheinen meistens mehrere Hundert Seiten und auf  einer Seite zehn oder zwanzig Einträge. Da die meisten Internetnutzer es eilig haben, klicken sie nur auf die ersten Links und interessieren sich nicht für die anderen Links, die auf den weiteren Seiten aufgelistet sind. Sie ändern dann eher ihre Suchoptionen.

Wenn Sie aber bei den Suchmaschinen gar nicht registriert sind, werden Sie bei den Suchaktionen der Benutzer überhaupt nicht gefunden!

Bevor Ihre Seite bei den Suchmaschinen angemeldet wird, muss sie unbedingt suchmaschinenoptimiert gestaltet sein.

Wozu sind die Spider gut?
Die Optimierung Ihrer Webseite für die Suchmaschinen.

Bevor Ihre Seite bei den Suchmaschinen registriert  wird, muss sie so gestaltet und optimiert sein, dass sie bei den Suchergebnissen in den obersten Positionen erscheint.

Alle Suchmaschinen nutzen ein kleines Programm, das in gewissen Abständen (2 Tage bis 6 Monate je nach Suchmaschine) Ihre und andere Webseiten besucht. Diese Programme werden „Spider“ genannt. Jede Suchmaschine hat ihre eigene Software entwickelt. Jeder Spider interessiert sich für unterschiedliche Punkte auf Ihrer Webseite. Daraus resultiert, dass während Ihre Webseite bei einer Suchmaschine die oberen Positionen belegt,  erscheint sie bei anderen Suchmaschinen ziemlich weit unten.

Die Spider
Sie sind vollautomatisiert gestaltete Software. Wenn ein Spider auf Ihre Webseite kommt, durchforstet er alle Ihrer Unterseiten und speichert die erforderlichen gesammelten Informationen in der Datenbank der Suchmaschine.

Worauf achten die Spider?
Die Metatags in Ihrem Quellcode sind ganz wichtig. In diesen Codes sollten Sie folgende Punkte haben:

  1. Die Überschrift Ihrer Seite
  2. Beschreibung Ihrer Seite.
  3. Die Schlüsselwörter Ihrer Seiten
  4. Außer den Metatags müssen bestimmte Wörter, die die jeweilige Seite beschreiben, in einer gewissen Reihenfolge wiederholt werden.
  5. Auf allen Ihrer Seiten sollten sich Links befinden, die auf andere Seiten verweisen. So können die Spider auf alle Ihrer Seiten kommen und diese indizieren. Die benutzten Begriffe in den Links und die Inhalte der erreichten Seiten müssten harmonieren.
  6. Die Bilder auf Ihren Seiten müssen auf jeden Fall über ALT-Texte verfügen (Der ALT-Text ist ein Alternativ-Text, der zur Beschreibung des Inhalts einer Grafik auf einer Website dient. Nach den HTML 4.0 Spezifikationen ist für jedes Bild, das mit <IMG> eingebunden wird, ein ALT-Attribut notwendig) und sie sollten die wichtigen Schlüsselwörter benutzt werden.

Was sind Metatags?
Metatags sind bestimmte Anweisungen und Identifikationsmerkmale für Suchmaschinen, die sich im Kopfbereich des Quelltextes befinden. Die Metatags geben Auskunft über Ihre Webseite, sie sind jedoch für die Besucher unsichtbar, aber die Spider interessieren sich um die Metatags uns analysieren sie.
 
Suchmaschinen
Suchmaschinen sind Webseiten, die erforderlichen Informationen auf den Servern rund um die Welt sammeln, sie nach bestimmten Regeln indizieren und auflisten, wenn die Internetnutzer nach gewissen Schlüsselwörtern suchen.

Wenn Ihre Seite auf den Suchmaschinen aufgelistet werden, heißt es, dass Sie 90% der Internetnutzer erreichen könnten. Wenn Ihre Webseite für die Suchmaschinen optimiert wurde, reicht die Quote von 90% für diese Webseite aus. Denn die Suchmaschinen sind die erste Wahl für Suchaktionen aller Art. Neben diesen Suchmaschinen gibt es im Internet hunderttausende Linktauschsysteme und zehntausende weitere Suchmaschinen, die aus den großen Suchmaschinen Informationen sammeln. Die meisten von solchen Suchmaschinen sind Schein-Suchmaschinen, die aus Sexseiten bestehen. Die Registrierung Ihrer Webseite bei solchen Scheinsuchmaschinen verringert die Möglichkeit, dass Ihre Seite bei den wichtigsten Suchmaschinen gefunden wird. Es gibt kommerzielle Webseiten, die behaupten, sie würden Ihre Webseite bei hunderttausenden von Suchmaschinen anmelden. Sie setzen das größtenteils auch um, aber die Registrierung auf hunderttausenden unwichtigen Suchmaschinen ist für Sie eher nachteilig. Hier noch einmal zusammengefasst: „Wenn Ihre Webseite für die Suchmaschinen nicht optimiert ist, werden Sie von der Registrierung auf den Suchmaschinen nicht profitieren.

 

Extensible Hypertext Markup LanguageXHTML

Dateiendung .xhtml, .xht, .html, .htm
MIME-Type application/xhtml+xml
Entwickelt von World Wide Web Consortium
Art Markup Language
Erweitert von XML, HTML
Standard(s): 1.0 (Recommendation),

1.1 (Recommendation),
1.1 SE (Working Draft),
5 (Working Draft),
2.0 (Working Draft)

Der W3C-Standard Extensible HyperText Markup Language (dehnbares, erweiterbares HTML; Abkürzung: XHTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Darstellung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Es ist eine Neuformulierung von HTML 4 in XML 1.0: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger HTML, welcher mittels SGML definiert wurde, verwendet XHTML die strengere und einfacher zu parsende SGML-Teilmenge XML als Sprachgrundlage. XHTML-Dokumente genügen also den Syntaxregeln von XML.

XHTML 1.0: Übergang von HTML zu XHTML

XHTML 1.0 enthält dabei alle Elemente von HTML 4.01, sodass eine Umformung von HTML-4.01-konformen Seiten zu XHTML 1.0 leicht möglich ist. Ein nicht XHTML-fähiger Webbrowser kann XHTML-Dokumente unter bestimmten Bedingungen trotzdem richtig darstellen (siehe MIME-Typen und HTML-Kompatibilität): er verarbeitet sie als normales HTML. Dabei wird ausgenutzt, dass die HTML-Parser der verbreiteten Browser tolerant gegenüber Syntaxfehlern sind. Diese Fehlertoleranz entstand als Antwort darauf, dass zahlreiche HTML-Dokumente im World Wide Web nicht dem formalen Standard entsprachen und gleichzeitig Fehlermeldungen von Anwendern nicht akzeptiert werden. Für XHTML hingegen gilt die XML-Grundidee des unkomplizierten Datenaustauschs und der problemlosen automatisierten Verarbeitung. Daher sind Programme, die XHTML verarbeiten, nicht mehr derartig tolerant.

Neuere XHTML-Dokumenttypen enthalten keine grafischen Auszeichnungen mehr. XHTML Transitional 1.0 ist der letzte Dokumenttyp, welcher noch grafische Elemente enthält, wie etwa font oder b.

In moderneren Dokumenttypen wie XHTML Strict 1.0 sind zwar noch wenige grafische Elemente enthalten, allerdings nur noch aus Gründen der Rückwärtskompatibilität zu den Transitional-Dokumenttypen. In XHTML Basic oder XHTML 2 schließlich sind grafische Elemente gar nicht mehr enthalten. Für die optische Gestaltung von XHTML-Elementen soll nur noch auf externe CSS-Regeln verwiesen werden.

XHTML-Modularisierung

Um die Entwicklung von Sprachen zu ermöglichen, die auf XHTML basieren, wurden verwandte und zusammengehörige Elemente in XHTML 1.1 in so genannten Modulen zusammengefasst. Basierend auf diesen in DTDs und zukünftig in XML-Schema abgefassten Modulen kann man eigene XHTML-Dokumenttypen nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen und mit anderen XML-basierten Sprachen mischen. Beispielanwendungen der XHTML-Modularisierung sind XHTML 1.1, XHTML Basic sowie die Mischungen mit SMIL (Multimedia), SVG (Vektorgrafik) und MathML (mathematischer Formelsatz). Zum Einbinden allgemeiner Objekte wie zum Beispiel Multimedia-Plug-ins gibt es das Objektmodul.

Versionenübersicht

XHTML fasst als Begriff die verschiedenen XHTML-Versionen zusammen:
XHTML 1.0 stellt die XML-basierte Neuformulierung von HTML 4.01 dar. XHTML 1.0 erhält die bekannten drei Dokumenttypen Strict, Transitional und Frameset. XHTML 1.0 wurde so angelegt, dass eine Rückwärtskompatibilität mit den verbreiteten HTML-Browsern möglich ist. Gleichzeitig kann es von neueren Browsern gemäß den strengen Regeln verarbeitet werden.
Die aktuelle Version XHTML 1.1 trennt sich von den missbilligten Elementen und Attributen der Transitional- und der Frameset-Variante, die direkt die Präsentation des Dokuments beeinflussen. Der Sprachumfang entspricht somit weitestgehend XHTML 1.0 Strict, hinzu kommen Elemente für Ruby-Erläuterungen. XHTML 1.1 ist nicht mit Blick auf die Kompatibilität zu HTML-Browsern angelegt.
XHTML Basic ist für minimalistische Geräte wie Mobiltelefone und Handhelds ausgelegt, indem nur einige Sprachbestandteile (Module) von XHTML verwendet werden. XHTML Basic ist die Basis für XHTML Mobile Profile (welches als WAP 2.0 in allen modernen mobilen Endgeräten implementiert ist) und für WML 2.0.
Durch die Modularisierung entstanden weitere Misch-Versionen, wie z. B. XHTML 1.1 plus MathML plus SVG.
Die momentan in der Entwicklung befindliche Version XHTML 2.0 bricht mit dem Erbe aus HTML 4 und sieht grundlegende Veränderungen vor. Dadurch sind XHTML-2.0-Dokumente nicht kompatibel mit XHTML 1.1.
Wichtige Neuerungen sind das vereinfachte uneingeschränkte Notieren von Hyperlinks, das vereinfachte Einbinden anderer Medienarten (z. B. Grafiken und Videos), die erweiterten Möglichkeiten, um Zugänglichkeit zu gewährleisten, und das ausgereiftere Angeben von Metadaten. Bisherige Kernfunktionen von HTML bzw. XHTML werden in XHTML 2.0 in andere XML-Sprachen ausgelagert, namentlich XForms für Formulare, XML Events zur Einbindung von Scripten und XFrames für Frames.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen HTML und XHTML HTML XHTML
Groß-/Kleinschreibung der Element- und Attributnamen egal (z. B. <br>, <Br>, <BR>) immer klein (nur <br />)
Elemente ohne Inhalt, z. B. br <br> <img> entweder leeres Element-Tag (z. B. <br />) oder mit End-Tag (z. B. <br></br>)

Die Variante <br /> wird aus Gründen der Kompatibilität empfohlen
Start- oder End-Tag weglassen teilweise erlaubt beide immer angegeben
Attributwert in Anführungszeichen angeben optional, solange der Attributwert bestimmte Zeichen nicht enthält. immer
boolesche Attribute, z. B. checked <input type="radio" checked> Attributname als Attributwert angeben, z. B. <input type="radio" checked="checked" />

Außerdem:
Das Start-Tag des Wurzel-Elements html muss immer die Namensraum-Angabe für XHTML enthalten: <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
In XHTML 1.1 wurde das lang-Attribut durch das xml:lang-Attribut von XML ersetzt. In XHTML 1.0 wird die Angabe beider Attribute empfohlen, z. B. <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" lang="de" xml:lang="de">.
Die Rolle des name-Attributs bei den Elementen a, frame und map übernimmt ab XHTML 1.0 das id-Attribut. Wenn Abwärtskompatibilität erwünscht ist, sollten sowohl das name- als auch das id-Attribut mit gleichem Attributwert notiert und XHTML 1.0 Transitional deklariert werden. In XHTML 1.1 bzw. XHTML-Modularisierung existiert kein name-Attribut mehr für diese Elemente.
Das Attribut name bei den Elementen form und img ist nur noch in XHTML 1.0 Transitional vorhanden, nicht in XHTML 1.0 Strict und XHTML 1.1. Diese Einschränkung ist vor allem beim DOM-Zugriff auf die Elemente relevant.

Beispiel

Ein Webbrowser akzeptiert folgendes standardkonformes HTML-Dokument:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd">
<head>
<title>Beispiel</title>

<h1>Beispielseite</h1>
<p>Ein Absatz
<P>Noch ein<br>
Absatz
<ol>
<li>Listelement
<li>Listelement
</ol>
<p><img src=bild.gif alt="Bildmotiv">

Das html- und das body-Tag wurden komplett weggelassen. Das head-Tag wurde nicht geschlossen, genauso wie viele andere (p, li). Bei dem Bild ist das src-Attribut ohne Anführungszeichen angegeben.

Das gleiche Dokument als gültiges XHTML 1.0 könnte folgendermaßen aussehen:
<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?>
<!DOCTYPE html
PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" lang="de" xml:lang="de">
<head>
<title>Beispiel</title>
</head>
<body>
<h1>Beispielseite</h1>
<p>Ein Absatz</p>
<p>Noch ein<br />
Absatz
</p>
<ol>
<li>Listelement</li>
<li>Listelement</li>
</ol>
<p>
<img src="bild.gif" alt="Bildmotiv" />
</p>
</body>
</html>

Die XML-Deklaration <?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?> ist optional, wird aber vom W3C empfohlen, da sie XML-Parsern die Zeichenkodierung des Dokuments mitteilt. Wenn die Kodierungsangabe fehlt und keine Kodierung im HTTP-Header gesendet wurde, kann der Browser gemäß dem XML-Standard die Kodierung UTF-8 oder UTF-16 verwenden.

Die Angabe der XML-Deklaration führt dazu, dass der Internet Explorer 6 und Opera 7.0 bis 7.03 in den so genannten Quirks-Modus springen, was zu Besonderheiten bei der Verarbeitung der Stylesheets und JavaScript führt. Aus diesem Grund wird die XML-Deklaration oft weggelassen, wenn das Dokument als text/html an diesen Browser ausgeliefert wird (siehe den folgenden Abschnitt über MIME-Typen).

MIME-Typen und HTML-Kompatibilität

Beim Übertragen von HTML- und XHTML-Dokumenten finden bestimmte MIME-Typen Verwendung, z. B. in der Content-Type-Kopfzeile bei E-Mail und vor allem bei HTTP:
Für HTML-Dokumente ist es gemäß RFC 2854 vorgesehen, sie mit dem MIME-Typ text/html zu senden.
Ein XHTML-1.0-Dokument soll normalerweise gemäß RFC 3236 mit dem MIME-Typ application/xhtml+xml gesendet werden. Wenn sich das Dokument an die Richtlinien der Rückwärtskompatibilität hält, kann es gemäß RFC 2854 und dem XHTML-1.0-Standard als text/html gesendet werden. Aufgrund der mangelnden XHTML-Unterstützung der verbreiteten Software kommt der letzteren Option ein besonderer Stellenwert zu.
Da für XHTML 1.1 keine Kompatibilität mit gewöhnlichen HTML-Browsern vorgesehen ist, sollen solche Dokumente gemäß einer W3C-Mitteilung nur als application/xhtml+xml ausgeliefert werden. Dasselbe gilt für die übrigen Abkömmlinge von XHTML-Modularisierung, also etwa XHTML Basic.

Vom MIME-Typ hängt ab, wie die Browser das Dokument verarbeiten. Erst wenn ein XHTML-Dokument etwa mit dem Inhaltstyp application/xhtml+xml deklariert wird, setzen XHTML-fähige Browser ihre XML-Parser ein, durch welche die Vorteile des strengen XHTML-Codes, wie etwa die einfache Verarbeitbarkeit, ausgenutzt werden. Wenn dies der Fall ist, kann das Dokument nur dann dargestellt werden, wenn es sich um wohlgeformtes XML handelt. Viele aktuelle Browser, darunter Mozilla, Mozilla Firefox, Netscape Navigator, Opera und Safari, unterstützen den MIME-Typ application/xhtml+xml. Der weit verbreitete Internet Explorer kann mit diesem MIME-Typ jedoch erst seit Version 7.0 etwas anfangen: Ältere Versionen öffnen einen Download-Dialog, anstatt das Dokument darzustellen. Daher sollte text/html verwendet werden, wenn der Browser nicht ausdrücklich in der Accept-Kopfzeile der Anfrage übermittelt hat, dass er application/xhtml+xml unterstützt. Dies kann serverseitig ermittelt werden, um den passenden MIME-Typ zu senden - wobei man für den Internet Explorer ab Version 7.0 eine Versionsprüfung durchführen müsste, da der IE nach wie vor */* als MIME-Typ sendet.

XHTML und Layout

Mit HTML 4 begann das W3C damit, diejenigen Elemente und Attribute, die direkt für die Präsentation des Dokuments zuständig waren und keine ausgabe-unabhängige Strukturierung ausdrückten, schrittweise aus HTML auszuschließen. Zwar enthält XHTML 1.0 genauso wie HTML 4 eine Transitional-Variante mit diesen veralteten Sprachbestandteilen. Es hat sich jedoch im modernen Webdesign durchgesetzt, dass die Strict-Variante verwendet wird und die Dokumente konsequent mit CSS formatiert werden. Der strukturierte Inhalt und das jeweilige Layout können dadurch getrennt definiert werden. Mit XHTML 1.1 und dem geplanten XHTML 2.0 schließt das W3C diese Entwicklung endgültig ab, indem nur noch ausgabe-unabhängige Textauszeichnung erlaubt wird und das Layout zwangsläufig mit CSS oder ähnlichen Sprachen realisiert werden muss.

Erweiterungen

Erweiterungen bei HTML

HTML-Seiten besitzen als SGML-Sprache zwar eine genau definierte Struktur, die in der Dokumenttypdefinition (DTD) festgelegt ist. Ohne Kenntnis der DTD kann aber die hierarchische Baumstruktur eines Dokuments nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Manche Elemente haben keinen End-Tag (wie z. B. <br> für einen Zeilenumbruch) oder ein optionales End-Tag (wie <p> für einen Textabsatz). Nur die DTD bestimmt, welche Elemente dies sind. Kennt der Parser sie nicht, so ist die Dokumenthierarchie mehrdeutig. XHTML als XML-Sprache behebt diesen Mangel.

HTML ist eigentlich nicht erweiterbar, übliche Browser gehen aber bei der HTML-Verarbeitung folgendermaßen vor:
Auszeichnung durch unbekannte Elemente wird ignoriert.
Bei syntaktischen Fehlern wird versucht, trotzdem einen logischen Elementenbaum zu erzeugen. Es wird versucht, aus einer nicht-konformen Seite das Beste zu machen, d. h. eine Seite wird auf jeden Fall dargestellt.

Damit ist die Verarbeitung von verschiedenen HTML-Versionen möglich. Führt eine Version ein neues Element ein, wird dieses von älteren Browsern einfach ignoriert. Gleiches gilt für Attribute. Kennt ein HTML-3.2-fähiger Browser beispielsweise das in HTML 4.0 eingeführte acronym-Element für Abkürzungen nicht, wird es überlesen und die Abkürzung erscheint in normaler Textformatierung. Dasselbe gilt für browserspezifische Erweiterungen. Das blink-Element ist beispielsweise in keinem HTML-Standard enthalten. Einige Browser, ursprünglich nur der Netscape Navigator, stellen den Text dann blinkend dar. Andere Browser stellen den Text wiederum normal dar.

Erweiterungen bei XHTML

Im Gegensatz zu HTML wurde XHTML mit Blick auf die Möglichkeit der Erweiterbarkeit geschaffen. XHTML nutzt dazu das Namensraum-Konzept von XML. Eine XHTML-Version bildet dabei einen solchen Namensraum. Andere XML-Sprachen wie MathML, SVG und RDF stellen weitere Namensräume dar. In einem XHTML-Dokument können nun Elemente aus fremden Namensräumen verwendet werden, indem Sie über das Attribut xmlns eine entsprechende Namensraum-Angabe erhalten.

Ein Beispiel für die Nutzung des Namensraum-Konzeptes zur Erweiterung von XHTML ist die Einbettung von MathML:
<p>Dies ist noch ganz normales XHTML</p>
<math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
<mrow>
<mi>x</mi>
<mo>=</mo>
<mfrac>
<mrow>
<mrow>
<mo>-</mo>
<mi>b</mi>
</mrow>
<mo>&PlusMinus;</mo>
<msqrt>
<mrow>
<msup>
<mi>b</mi>
<mn>2</mn>
</msup>
<mo>-</mo>
<mrow>
<mn>4</mn>
<mo>&InvisibleTimes;</mo>
<mi>a</mi>
<mo>&InvisibleTimes;</mo>
<mi>c</mi>
</mrow>
</mrow>
</msqrt>
</mrow>
<mrow>
<mn>2</mn>
<mo>&InvisibleTimes;</mo>
<mi>a</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</math>
<p>...und hier geht XHTML weiter</p>

Ein MathML-fähiger Browser könnte diesen Dokumentausschnitt folgendermaßen darstellen:

Dies ist noch ganz normales XHTML

… und hier geht XHTML weiter

Erweiterungen sind also durch Bildung von neuen Namensräumen möglich, ohne dass die XHTML-Standards selbst geändert werden müssen. Durch die Verwendung von Namensräumen ist ein Konflikt von Elementen gleichen Namens in verschiedenen Erweiterungen ausgeschlossen. Diese können immer eindeutig zugeordnet und zum Beispiel über das DOM mit der Kennung des Namensraums angesprochen werden. Die infolge der XHTML-Modularisierung entstandenen erweiterten XHTML-Versionen bauen auf diesem Konzept auf.

Durch das Entstehen solcher Erweiterungen tritt eine ähnliche Situation wie bei HTML-Erweiterungen ein, denn nicht alle Browser unterstützen die eingebundenen Erweiterungen wie zum Beispiel SVG. Der Browser hat folgende Möglichkeiten, mit Elementen aus unbekannten Namensräumen umzugehen:
Er kann die Auszeichnung durch solche Elemente ignorieren und die Textinhalte einfach darstellen (wie bei HTML).
Er kann alle Elemente des unbekannten Namensraums sowie deren Textinhalte komplett ignorieren.
Er kann versuchen, aus dem Web ein Plug-in für die Erweiterung zu laden und die Seite dann korrekt darstellen.

 

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